Möhra
Dharmazentrum

Das Team

Das Team des Dharmazentrums Möhra besteht aus ehrenamtlich tätigen ordinierten und nichtordinierten MitarbeiterInnen, die sich für eine längere Zeit für das Zentrum engagieren. Zurzeit leben im Zentrum vier Nonnen, ein Mönch und drei Laienpraktizierende, die das Hausteam bilden und Vollzeit im Zentrum mitarbeiten. Sieben Praktizierende, die in den letzten Jahren in die nähere Umgebung gezogen sind, beteiligen sich durch kontinuierliche Mitarbeit. Alle zusammen ermöglichen einen beständigen Seminarbetrieb, dessen einziges Ziel es ist den Dharma zu verbreiten.

„Das einzige Ziel eines Dharmazentrums ist es, den Dharma zu verbreiten, damit die Lehren des Buddha von möglichst vielen Menschen gehört werden können, und ein Rahmen für die Praxis geschaffen wird, in dem viele Menschen gemeinsam praktizieren können. Den Dharma zu hören ist von großem Wert. Im Geist der Menschen, die den Dharma hören, wird ein Same gesät, der ihnen außerordentlichen Nutzen bringt." Gendün Rinpoche

Das gesamte Team des Zentrums organisiert in wöchentlichen Besprechungen die Arbeitsabläufe und findet mehrmals jährlich zu gemeinschaftlichen Aktivitäten zusammen (gemeinsame Praxis, Wandern, Bootfahren, Supervision, etc.). Alle MitarbeiterInnen finanzieren ihren Lebensunterhalt selbst und beteiligen sich an den laufenden Kosten des Hauses. Die Mitarbeit wird somit zur spirituellen Praxis, wird eine ausgezeichnete Situation, um liebendes Mitgefühl und die sechs Paramitas (Großzügigkeit, Ethik, Geduld, freudige Ausdauer, Meditation und Weisheit) zu entwickeln.

Die Mitglieder des Hausteams verstehen ihr Wohnen im Zentrum als temporäres Dasein für einige Jahre. Nach dieser Zeit gehen manche in ihren Beruf zurück, entscheiden sich für längere Retreats oder wechseln ins erweiterte Team. Folgende Aufgabenbereiche werden vom Hausteam übernommen: Unterrichten des Dharma, Anleitung von Meditationen, spirituelle Betreuung, Kochen und Küchenmangement, Garten-, Gebäude- und Gerätebetreuung, Hauswirtschaft, Gästebetrieb, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung. Neben den alltäglich notwendigen Erledigungen wird dabei versucht, Strukturen zu entwickeln, die die Übertragung des Dharma langfristig ermöglichen. Ein lebendiger Prozess, der Achtsamkeit, Mitgefühl, Weisheit, Geduld, Freude und Vision erfordert und dessen Basis das Vertrauen in die Drei Juwelen ist.

„Wie ein Bodhisattva sollten wir unaufhörlich viele Wünsche für das Wohl aller Wesen machen. Auch unsere Aktivität sollte unaufhörlich sein. Ist eine Aufgabe beendet, wartet bereits etwas anderes darauf, getan zu werden. Solche Aktivität hat nie ein Ende, da sie weitergeht, bis alle Wesen frei sind - und die Wesen sind zahllos." Gendün Rinpoche

Das Angebot des Dharmazentrums, Meditation und Mitarbeit zu kombinieren, wird von vielen Gästen, die das Haus besuchen, gerne genutzt. Sie organisieren in Absprache mit ihrer individuellen Retreatbetreuung ihren Tagesablauf im Wechsel von Meditation und Mitarbeit, unterstützen auf diese Weise wesentlich den Ablauf aller täglich anfallenden Arbeiten und beteiligen sich an der Gestaltung des Hauses. Entsprechend dem Mandalaprinzip können somit viele Menschen den Gemeinschaftsgedanken des Dharmazentrums lebendig werden lassen und die Übung des Nehmens und Gebens mit einem warmen und wachen Herzen kultivieren.