Möhra
Dharmazentrum




Liebe Dharmafreundinnen und Dharmafreunde, liebe Sangha

wir sind sehr bewegt, dass Karmapa Thaye Dorje und seine Frau Sangyumla die segensreiche Geburt ihres Sohnes am 11. August 2018 vor einigen Tagen bekannt gegeben haben.



Karmapa Thaye Dorje: „Sangyumla and I are overjoyed to announce the birth of our first child.We wish to offer our heartfelt gratitude to our dear parents, our family, and you, our dharma friends, for your loving kindness, prayers and aspirations. I have spoken often of the unconditional love of a mother as one of the best examples of courage and compassion. Being present for the birth of our first child, I was deeply honoured to witness the dignity, courage and spiritual strength of Sangyumla – qualities that are present in all mothers around the world. Therefore, just as a mother’s love for her children knows no bounds, may there be no limits to our love for our mothers. Now, as a father, I will seek to follow the great example of my own father, His Eminence Mipham Rinpoche, and my predecessors, Choying Dorje, His Holiness the 10th Karmapa, and Khakyab Dorje, His Holiness the 15th Karmapa, who were also parents. The 15th Karmapa fathered three sons, two of whom were recognised as His Eminence 2nd Jamgon Kongtrul Rinpoche and His Holiness the 12th Shamarpa.”

Im Namen des gesamten Dhagpo Kagyü Mandalas Deutschland übersenden wir unsere herzerfüllten Glückwünsche und widmen unsere Gebete dem Wohlergehen und langen Leben unserer Linienhalter.

Ende August fand zum 2. Mal das Seminar: Ausbildung zum Ansprechpartner in Zentren des Dhagpo Kagyü Mandalas statt. Eine Woche lang studierten ca. 40 Zentrumsvertreter aus den Zentren Freiburg, Hannover, Stuttgart, Münster, Euskirchen, Köln, Solingen, Eggenfelden, Obermoschel und Möhra angeleitet von den Möhra Lamas Yeshe Sangmo, Sherab Palmo, Drubschto und Lodrö.
In diesem 2. Modul wurden die Inhalte aus dem 1. Modul um Erklärungen zu den „Vier grundlegenden Gedanken“ erweitert. Die Erklärungen zu Zuflucht, Shine-, und Tschenresi Praxis wurden vertieft. Durch die mündlichen Unterweisungen von Gendün Rinpoche u.a., die die Lamas zu den Themen aufbereitet hatten und weitergaben, konnten alle Teilnehmer die Wirksamkeit von Segen erfahren und grundlegende Prinzipien der Mahayana- und Vajrayana -Methoden verstehen. Ziel dieser beiden ersten Module war es, den Teilnehmern fundierte Grundlagen und Struktur für die Anleitung von Shine- und Tschenresi-Praxis in den Zentren zu vermitteln. Schon während der Ausbildungswoche wurden die Meditationen von den Teilnehmern angeleitet und in Feedbackgesprächen reflektiert. Zeiten des Selbststudiums und Gruppengespräche ergänzten sinnvoll das Kursprogramm, so dass alle Teilnehmer zufrieden und bereichert sich schon jetzt auf die Fortsetzung des Seminars im nächsten Jahr freuen. Die Möhra Lamas wollen nun Karmapa Thaye Dorje und Jigme Rinpoche von den Erfahrungen der ersten beiden Module berichten, um mit ihnen die Inhalte der nächsten Module abzustimmen.
Im Rahmen der Ausbildungswoche fand auch das Dharmanetztreffen des Dhagpo Kagyü Mandalas statt, das wie immer eine wunderbare Gelegenheit war, allen persönlich zu begegnen und den direkten Austausch zu pflegen. Im ersten Teil des Treffens stellten alle Zentrumsvertreter das regelmäßige Veranstaltungsprogramm vor. Ab Ende September sollen diese Programminfos auch auf der Webseite des Dhagpo Kagyü Mandalas Deutschland: www.dhagpo-kagyü-mandala.de bereitstehen, so dass vor allem neue Mitglieder und Interessierte sich informieren können. Das nächste Dharmanetztreffen soll während des Kurses mit Jigme Rinpoche (8. -10.Februar 2019) wieder in Möhra stattfinden. Bitte reserviert Euch schon den Termin. Es wäre schön, wenn viele von Euch kommen können, so dass wir den direkten Austausch untereinander, vor allem aber die kostbare Begegnung mit Jigme Rinpoche gemeinsam erfahren.

Nun noch ein paar Informationen rund um unser Zentrum und Wohnprojekt


Zentrum: Anna, die nun fast 4 Jahre festes Hausteammitglied hier bei uns in Möhra war und den Gästebetrieb organisiert hat, ist Ende August wieder in ihre Heimat gezogen. Anna wollte gerne ihre Eltern unterstützen und bekam zur gleichen Zeit ganz in deren Nähe eine passende Arbeitsstelle angeboten. Wir freuen uns für Anna und schicken ihr die besten Wünsche!
Zur selben Zeit ist Petra für 3 Monate nach Laussedat ins Tschö Retreat gegangen. Zwei Wienerinnen vertreten Petra während dieser Zeit hier in Möhra: Marlies Pucher ist für 3 Monate nach Möhra gezogen und Andrea Poppinger, die ja nun schon seit Mai 2017 ihre zweite Heimat ins Wohnprojeke Möhra verlegt hat. Ausserdem sind Hans Siersleben und Anne Hoos einmal im Monat in Möhra für mehrere Tage vor Ort zur Mitarbeit im Kursmanagement und Gästebetrieb.
Wir haben aber noch einen festen Platz in unserem Hausbewohnerteam frei und suchen jemanden der sich im Bereich Gästebetrieb engagieren will.
Das Hausbewohnerteam des Dharmazentrums Möhra besteht aus ehrenamtlich tätigen, ordinierten und nichtordinierten MitarbeiterInnen, die sich für eine längere Zeit für das Zentrum engagieren. Zurzeit leben im Dharmazentrum 3 Nonnen, 1 Mönch und 3 Laienpraktizierende, die das Hausbewohnerteam bilden und Vollzeit im Zentrum mitarbeiten. Alle zusammen erledigen die täglich anfallenden Arbeiten und helfen Strukturen zu halten und weiter zu entwickeln, die die Übertragung des Dharma langfristig ermöglichen. Die Mitarbeit im Dharmazentrum Möhra als spirituelle Praxis ermöglicht persönliche Entwicklung durch Aufbauen von Verdienst. Wir stellen ein wunderschönes Zimmer und Vollverpflegung, nach Absprache Teilnahme an Seminaren und spirituelle Begleitung durch unsere Lamas vor Ort. Wir sind gespannt, wer sich meldet!
Auch immer noch vakant: unsere Hausmeisterstelle. Auch hier warten die gleichen attraktiven Angebote wie zuvor beschrieben!

Wohnprojekt:


Wir hatten zwei wunderbare Festtage zur Einweihung der beiden neuen Wohngebäude im Wohnprojekt Ende Mai mit Gendün Rinchen, der während der Festtage bei uns war und die neuen Wohnungen gesegnet hat. Wir alle waren sehr erfüllt, glücklich und dankbar.

Nun sind die neunen Bewohner: die Lamas Djangschub, Yangchen und Öser, Adrian und Robin (unsere erste Jugend-WG im Wohnprojekt) schon eingezogen. Im Oktober kommt Jutta Haag dazu!