Möhra
Dharmazentrum

Veranstaltungen

Heute: 10.12.2019

Dezember 2019

15.12.-26.12
Das Zentrum ist geschlossen vom 15.12. bis 26.12.2019.
  
  
27.12.–31.12.2019
Weihnachtskurs: Übertragung und Praxis der weißen Tara
Lama Drubtscho

Übertragung und Praxis der weißen Tara
Die weiße Tara ist ein sogenannter Yidam, eine symbolische Form, die für die Qualitäten der uns innewohnenden Buddhanatur steht. Indem wir uns ihre Form in der Meditation vergegenwärtigen und ihr Mantra rezitieren, können wir mit diesen Qualitäten, die im Moment in uns nur schlummern wieder in Kontakt kommen und sie schließlich völlig entfalten. Eine besondere Auswirkung der Praxis der weißen Tara ist auch, dass sie die Lebenskraft verstärkt. Wir werden uns mit der Wirkungsweise einer solchen Yidampraxis befassen und anhand des Kommentars von Jamgön Kongtrul Lodrö Thaye lernen die Praxis auszuführen.

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Januar 2020

2.1. - 25.1.
Das Zentrum ist geschlossen vom 2.1. bis 25.1.2020.
  
  
26.1.-2.2.
Der Abhidharma – wie unser Geist funktioniert
Dr. Tina Draszczyk

Im Abhidharma sind die Lehren des Buddha kondensiert, die sich mit den Funktionsweisen des Bewusstseins befassen, mit der Art und Weise, wie sich die Welt in unserer Wahrnehmung manifestiert und wir derzeit mit ihr interagieren, sowie mit der Natur des Geistes und ihrem Potential. Kurzum: Abhidharma handelt von allen konditionierten und nicht-konditionierten Beschaffenheiten und der Art und Weise, wie wir heilsam mit ihnen umgehen können. Diese Lehren bilden damit ein philosophisches und psychologisches Grundgerüst für die gesamte buddhistische Praxis, sei es im Kontext der Sûtras oder der Tantras. Künzig Shamar Rinpoche hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Sichtweise die Praxis leiten sollte. In diesem Sinn ist sehr hilfreich, sich in die Lehren des Abhidharma zu vertiefen, da die damit einhergehenden Einsichten sowohl unser ethisches Verhalten als auch unsere Meditation klar und gut nachvollziehbar beleuchten.

Im vergangenen Jahr hat, auf Wunsch von Karmapa Thaye Dorje, Khenpo Rigzin, einer der Hauptlehrer der Diwarkar Buddhist Academy in Kalimpong, damit begonnen, Abhidharma bei uns in Möhra zu unterrichten. In diesem ersten Kursteil, der auf dem Tor zum Wissen von Mipham Rinpoche beruhte, ging es um die sog. Skandhas, d. h. die fünf körperlich-geistigen Teilkomponenten oder Daseinsgruppen: Form, Empfindungen, Unterscheidungen, Formkräfte und Bewusstsein.

Anfang des kommenden Jahres wird Dr. Tina Draszczyk das gleiche Thema noch einmal vertiefend behandeln und zwar mit der Absicht, die anhand der Skandhas vermittelten Sichtweisen erfahrbar zu machen und in den Kontext der Meditationspraxis stellen. Im Jahr 2021 wird voraussichtlich wieder Khenpo Rigzin mit dem nächsten Abschnitt fortsetzen.

Wir freuen uns sehr darüber, diesen längerfristigen Studienkurs in Möhra fortführen zu können. Neueinsteiger sind herzlich willkommen und können gern die Abschrift vom letzten Kurs anfragen. Außerdem wäre es hilfreich, vorab das erste Kapitel im Tor zum Wissen zu lesen. Buchempfehlung: Das Tor zum Wissen – Essenz des Tripitaka und seiner Kommentare. Manjushosha Edition

Dr. Tina Draszczyk promovierte in Buddhismuskunde und Tibetologie und ist Dharma- sowie Achtsamkeitslehrerin. Ihren Zugang zu buddhistischer Praxis fand sie Ende der 70er Jahre. Seit den frühen 80er Jahren lernte und praktizierte sie u. a. unter der Anleitung von Shamar Rinpoche. Von 1992 bis 2005 vertiefte sie ihre Kenntnisse am Karmapa International Buddhist Institute in Neu-Delhi, wo sie auch als Dolmetscherin tätig war. In ihrer akademischen Tätigkeit widmet sie sich seit vielen Jahren dem Zusammenspiel zwischen buddhistischer Philosophie und Meditation und hat zahlreiche Publikationen dazu, vor allem in Bezug auf die Karma Kagyü-Tradition, im Englischen veröffentlicht. Sie hat eine Reihe von Büchern übersetzt und, gemeinsam mit ihrem Mann, zahlreiche Unterlagen für Meditationspraxis herausgegeben. Außerdem betreut sie seit 1984 das Karma Kagyü Sangha-Zentrum in Wien und unterrichtet in Bodhi Path-Zentren in Europa.
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Februar 2020

18.2. -24.2.
Mahakala-Praxistage
Diese Zeit ist günstig für die Dharmapraxis, speziell um Schleier des Geistes zu reinigen. Die Lamas und Drublas führen eine längere Form der Mahakala-Praxis mit Festopfer aus, die offen ist für Zuhörer. Am 23.2. machen wir morgens die Sang Puja und am 24.2. beginnen wir das Neue Jahr frühmorgens mit der Mahakala-Praxis.

Sang Puja 23.2.
Tibetisch Neujahr (Losar) 24.2.

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28.2. – 16.3.
Fastenpraxis auf den Tausendarmigen Tschenresi (Sechs Nyung-Neh)
Lamas Lodrö und Drubtscho

Ein Nyung-Neh ist eine kraftvolle Reinigungsmethode, die Handlungen von Körper, Rede und Geist mit einschließt. Wir führen gemeinsam die Meditation auf den tausendarmigen Tschenresi, den Bodhisattva des Mitgefühls, aus und rezitieren sein Mantra OM MANI PEME HUNG.

Das Retreat besteht aus 8 Zyklen von je 2 Tagen, die jeweils am Morgen des 3. Tages um 9 Uhr enden. Am 1. Tag nimmt man zwei Mahlzeiten zu sich, am 2. Tag fastet man vollständig und schweigt. Am Abend des 28.2. gibt es einführende Erklärungen zur Praxis und im weiteren Verlauf des Retreats werden jeden zweiten Abend Unterweisungen angeboten. Es ist auch möglich, ein einzelnes Nyung-Neh mitzumachen. Anreise bitte spätestens am Abend vorher.

Die Daten der einzelnen Nyung-Nehs: 29.2./1., 2./3., 4./5., 6./7., 8./9., 10./11., 12/13 und 14/15 März Das Retreat endet am Morgen des 16.3. um 9 Uhr.

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April 2020

3.4.-5.4.
Sheng Zhen Standing Qi Gong
Karma Tsultim Namdak

Die Übungen stärken die Muskeln und die Sehnen. Der Körper wird geschmeidiger. Die Meridiane werden geöffnet und das Qi, unsere Lebensenergie wird harmonisiert. Regelmäßig angewandt führen die Übungen durch eine energetische Stimulation des Körpers und ein friedvolles Erkunden der eigenen Mitte zu mehr innerer Ruhe, Zufriedenheit und Gelassenheit sowie zur allgemeinen Stärkung der Gesundheit. Dieses anmutige Qigong ist gut an einem Wochenende erlernbar und für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

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10.4.-13.4.
Familien-Ostertage
Lamas Yeshe Sangmo und Lama Sherab

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder die Ostertage gemeinsam verbringen. Für Kinder wird ein intensives und vielfältiges Dharma- und Erlebnisprogramm mit Meditation, Jeux Dramatiques, Basteln und Spielen angeboten.

Für die Erwachsenen steht das Thema „Meditation“ im Mittelpunkt der täglichen Unterweisung. Es gibt Erklärungen dazu, wie wir den Geist zur Ruhe bringen und so innere Stabilität entwickeln können. Geführte Meditationen ergänzen die theoretischen Grundlagen. Diese Themen werden wir während der Retreatwoche vertiefen.

Alle Familien sind herzlich eingeladen, auch am anschließenden Oster-Retreatkurs teilzunehmen.

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13.4.-16.4.
Oster-Retreat mit Kinderbetreuung
Lamas Drubschto und Tsültrim

Neben individueller Praxisbegleitung durch die anwesenden DharmalehrerInnen werden täglich die Unterweisungen der vorangegangenen Ostertage fortgesetzt. Auch Neueinsteiger sind willkommen.

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17.4. bis 19.4.
Das Zentrum ist geschlossen vom 17.4. bis 19.4.2020
  
  
24.4.-26.4.
Meditation und Bewegung mit Übungen des tibetischen Heilyoga – Kum Nye
Lama Sherab

Stress und Hektik bestimmen unser Leben und lassen uns kaum zur Ruhe und zu uns selbst kommen. Innerer Druck führt zu Unzufriedenheit und körperlichen Verspannungen, die leicht chronisch werden können und sich dann als Krankheiten manifestieren.

Achtsame Körperübungen in Verbindung mit stiller Meditation tragen dazu bei, tiefer in Kontakt mit sich selbst zu kommen und so innere Heilprozesse in Gang zu bringen. Die langsamen Kum Nye–Übungen erfordern keine Vorkenntnisse, sie sind einfach auszuführen und dennoch tiefgründig. Ergänzend dazu werden Erklärungen zur Meditation auf den Atem gegeben und heilende Klänge (u.a. Mantrasingen) eingesetzt.

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30.4.-3.5.
Mitgefühl und Weisheit in uns freilegen, Lodjong, Sieben-Punkte-Geistestraining
Lama Yeshe Sangmo

„The purpose of life is to understand life. When we understand life, we see that this life is about benefiting others. There is nothing more, nothing negative or mysterious - it is plain and simple: to benefit others.” 17. Karmapa Thaye Dorje

Das Lodjong Geistestraining ist eine umfassende, buddhistische Praxis und beinhaltet den gesamten Weg des Mahayana. Lodjong hilft uns, Freundschaft zu schließen mit allen Seiten, die wir bei uns und anderen als schwierig erfahren. Wir lernen gleichzeitig, die Anhaftung an das Angenehme zu lockern und großzügig zu teilen. Wir entwickeln ein Gefühl für die Notwendigkeit, unsere Erfahrung - sei sie schmerzhaft oder angenehm – so zu lassen, wie sie ist. Dadurch wird Bodhicitta – das offene warme Herz, der erwachte Geist – in uns erweckt. Wir erweitern unsere Grenzen und können lernen, auch in schwierigen Situationen Leichtigkeit und Freude zu erfahren.

Grundlage des Trainings sind die Meditation der geistigen Stabilität, die Tonglen-Meditation als Praxis des Sich-Austauschens mit anderen, und die Kontemplation der 59 Merksätze des Geistestrainings. Dieser Kurs wird regelmäßig weitergeführt und vertieft.

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Mai 2020

9.5.
Tag der Achtsamkeit (10 – 17 Uhr)
Lama Drubtscho

Das Üben von Achtsamkeit hilft uns, bewusster zu werden und leidbringende Gewohnheitsmuster zu erkennen und loszulassen. Ausgehend von einfacher Atemmeditation werden wir verschiedene Achtsamkeitsübungen im Liegen, Sitzen und in der Bewegung kennenlernen und vertiefen.

  
  
15.5.-17.5.
Lichtstrahlen des makellosen Vajra-Mondes
Lama Jampa Thaye

Dieser essenzielle Text des Meisters Jamgön Kongtrul Lodrö Thaye (19. Jhdt.) erhellt die Sicht der in der Kagyü-Tradition besonders einflussreichen Shenthong-Philosophie des Mittleren Weges (Madhyamika). Darin vermittelt der Autor nicht etwa einen bloß theoretischen Ansatz, sondern bietet ein wirkliches Manual mit Praxisanweisungen zur Meditation im Rahmen dieser besonderen Perspektive der „Leer von Anderen“ Sichtweise (Shenthong), die die Schnittstelle zwischen der Sutra-Übertragung und dem Vajrayana darstellt. Lama Jampa wird, um die Übertragung des Textes zu vervollständigen, in diesem Jahr den Lung zum Text geben. Zusätzlich hat er sich bereit erklärt, Tschenresi Erklärungen aus derselben Übertragung zu geben.

Lama Jampa Thaye ist ein Gelehrter und Meditationsmeister, ausgebildet in sowohl der Sakya- als auch der Karma Kagyü Tradition. Bereits 1974 wurde er von SH, dem 16. Gyalwa Karmapa in den Karma Kagyü Trust einberufen und gehört schon seit vielen Jahren zu den Dozenten am Karmapa International Buddhist Institute in Neu-Delhi.

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29.5 - 1.6
Grüne Tara Meditation für 54 Stunden
Lama Djangchub

Die Meditation der grünen Tara hilft unsere Angst aufzulösen, schützt uns vor Hindernissen aller Art und führt letztendlich zur vollkommenen Befreiung. Tara ist ein weiblicher Ausdruck der Weisheitsenergie aller Buddhas.

Sollte die Teilnehmerzahl für die Durchführung einer 54 Stunden dauernden Gruppenmeditation zu gering sein, passen wir das Retreat den gegebenen Möglichkeiten an.

Eine zeitlich begrenzte Teilnahme ist ebenfalls möglich und willkommen!

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Juni 2020

6.6.-13.6.
Mahamudra Retreat-Workshop
Lama Öser

„Der Geist, von Geschäftigkeit gefesselt, ist befreit sobald du entspannst – kein Zweifel.“ Saraha

Die Mahamudra Texte raten uns, den Geist ungekünstelt wie ein kleines, unbefangenes Kind zu lassen und alles frei und offen, einfach und natürlich zu erleben. Diesem Rat werden wir folgen und uns immer wieder in kurzen Sitzungen darin üben, in der Offenheit reinen, absichtslosen Gewahrseins zu verweilen. Es heißt: ‚Wenn die Sitzungen kurz sind, gibt es keine Fehler. Wenn sie zahlreich sind, können sich Fehler nicht fortsetzen.’

Wir meditieren im Sitzen, Gehen, Stehen, Liegen und praktizieren Mahakaruna Yoga Übungen im Sitzen, die den Fluss der subtilen Lebensenergie anregen und die Meditation vertiefen. Täglich gibt es Unterweisungen zu den essentiellen Punkten der Mahamudra Praxis.

Für die Praxis ist es gut, aber nicht unbedingt erforderlich, wenn man in der Meditationshaltung am Boden sitzen kann.

Bitte auf bequeme Kleidung (ohne Gürtel) achten. Wir üben größtenteils mit Edlem Schweigen.

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23.6.-28.6.
Herzensunterweisungen des Mahamudra Meisters Gendün Rinpoche
Lama Walli und Lama Chris

Bei Rinpoches Belehrungen, die in den Herzensunterweisungen zusammengestellt wurden, kommen wir nun zu den folgenden Themen: “Wie wir mit Meditationserfahrungen umgehen * Spontane Befreiung durch Mahamudra * Die Jidam Praxis * Die Essenz von Emotionen sehen.”

Obwohl es sich bei diesen Unterweisungen um einen mehrjährigen Zyklus handelt, können Neueinsteiger gerne hinzukommen. Da es sich aber um einen Retreat-Kurs handelt, bitten wir die Teilnehmer für die gesamte Zeit anwesend zu sein.

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Juli 2020

3.7.-12.7.
Praxiskurs Vorbereitende Übungen – Mahamudra Ngöndro Verbeugungen - Dordsche Sempa – Mandala Opferungen – Guru Yoga
Lama Drubtscho und Lama Lodrö

Das Ngöndro, gleichzeitig das Fundament und das Herz der Mahamudra Praxis, bietet einen umfassenden Überblick des Buddha Dharma, sowie einen sehr vollständigen, einsgerichteten Praxisansatz. Ngöndro beinhaltet eine Vielfalt wirksamer Methoden für eine tiefgreifende Reinigung unserer Schleier und unserer Ich–Anhaftung, um so schnell zu einem unmittelbaren Erkennen unserer wahren Natur zu gelangen.

Der Tagesablauf beinhaltet Unterweisungen und Zeiten für gemeinsame und individuelle Praxis. Die Themen der Unterweisungen sind wie folgt: 4./5.7. Zuflucht und Verbeugungen, 6./7.7. Dordsche Sempa, 8./9.7. Mandala Opferungen und 10./11.7. Guru Yoga.

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18.07
Tag der Meditation (10-17Uhr)
Lama Yangchen

Alle, die für einen Tag die Geschäftigkeit des Alltags hinter sich lassen und in die Stille finden möchten, sind herzlich willkommen zu Meditationen im Sitzen, Gehen, Stehen und Liegen.

  
  
31.7.-9.8.
Sommercamp für Erwachsene, Jugendliche und Kinder
Lamas und Drublas

Die Jugendlichen und Kinder werden gemeinsam mit Lama Yeshe Sangmo die Grundlagen der Meditations- und Achtsamkeitspraxis weiter vertiefen und in gemeinsamen Gesprächen diskutieren, wie der Geist funktioniert und wie man geschickt mit Emotionen umgehen kann. Für die Jugendlichen wird Yeshe Sangmo Orientierungshilfen für den Alltag anleiten.

Außerdem wird ein vielfältiges Erlebnis- und Kreativprogramm Kindern und Jugendlichen wieder die Möglich¬keit bieten, Dharmapraxis mit Ferienstimmung zu kombinieren.

Die Unterweisungen für die Erwachsenen beschäftigen sich dieses Jahr mit dem Thema: Der Alltag als Praxis - wie wir in allen Lebenslagen bei Tag und bei Nacht den Geist der Praxis üben, nähren und entfalten können. Im Vortrag und Austausch werden wir unsere Lebensbedingungen genau betrachten. Die Lamas Öser, Drubtscho und Tsültrim werden die Unterweisungen geben.

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August 2020

10.8.-16.8
Das Zentrum ist geschlossen vom 10.8. bis 16.8.2020.
  
  
22.8. – 30.8.
Ausbildung zum Ansprechpartner in Zentren des Dhagpo Kagyü Mandalas
Lamas Yeshe, Sherab, Lodrö und Drubtscho

Das Ausbildungsprogramm richtet sich an alle, die schon mit Dharmapraxis vertraut sind, sich mit einem Zentrum stark verbunden fühlen und mit der Anleitung von Meditationen und Einführungsvorträgen dazu beitragen möchten, dass eine Kontinuität im Zentrum gehalten werden kann. Die Inhalte des Moduls für dieses 3. Ausbildungsseminar werden die Lamas mit HH Karmapa Thaye Dorje und Jigme Rinpoche abstimmen.

Dharmanetztreffen: am 22.8. wird ab 14 Uhr das Dharmanetztreffen der Zentren stattfinden.

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September 2020

3.9.-6.9.
Die vier Dharmas von Gampopa
Lama Tsony

„Gewähre Deinen Segen, dass der Geist dem Dharma folgt. Gewähre Deinen Segen, dass der Dharma zum Weg wird. Gewähre Deinen Segen, dass der Weg die Verwirrung klärt. Gewähre Deinen Segen, dass Verwirrung als Weisheit erscheint“.

Die sogenannten „Vier Dharmas von Gampopa“ kondensieren alle Lehren aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in vier Schlüsselunterweisungen, die oft auch als Wunschgebet praktiziert werden. Diese Verse beinhalten den gesamten Weg zur Buddhaschaft und wurden schon von vielen Meistern der Übertragungslinie als Grundlage ihrer Unterweisungen genutzt. Indem wir diese Wünsche formulieren werden sie zur Wirklichkeit und gleichzeitig ist es eine Methode, sich mit den wichtigen Aspekten des Weges tiefer zu befassen.

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29.9.- 4.10.
Weiße Tara Retreat
Lama Chönyi

Die Weiße Tara verkörpert den Weisheitsaspekt des aktiven Mitgefühls. Sie gewährt langes Leben und schützt insbesondere vor Krankheiten und vorzeitigem Tod. Mit ihren sieben Weisheitsaugen sieht sie das Leid der Wesen in allen Daseinsbereichen und ihre erleuchtete Aktivität befriedet unsere Hindernisse auf dem Weg zur Befreiung. Ihre Praxis harmonisiert die fünf Elemente - die Grundlage unserer physischen Existenz - und löst die Blockaden im subtilen Körper. Letztendlich kann sie uns zur vollkommenen Befreiung führen.

Vorrausetzung für dieses Retreat ist eine Vajrayana-Ermächtigung.

Wir freuen uns sehr, wieder einmal Lama Chönyi, die Retreatlehrerin der Frauen-Retreats in Laussedat, in Möhra zu Besuch zu haben.

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Oktober 2020

16.10.-18.10.
Meditation und Bewegung - Vertiefungskurs mit Übungen des tibetischen Heilyoga – Kum Nye
Lama Sherab

Teilnehmer dieses Kurses sollten bereits Vorerfahrung mit Kum Nye-Übungen und mindestens an einem Kurs von Lama Sherab teilgenommen haben.

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20.10.-25.10
„Hundert Verse mit Ratschlägen an das Volk von Tingri“ von Padampa Sangye und Manjushri Einweihung
Sabchu Rinpoche

Wir freuen uns sehr, das Sabchu Rinpoche seine Unterweisungen vom letzten Jahr fortsetzen wird. Padampa Sangye war ein großer indischer Meister des 11./12. Jahrhunderts. Er hatte eine breite Lehrtätigkeit in Tibet, das er insgesamt fünf Mal besuchte. Dort unterrichtete er u.a. die Einwohner der Region Tingri (Westtibet), denen er in prägnanten Versen praktische Ratschläge zur Meditation und für das tägliche Leben gab. Diese sind bis heute wortgetreu überliefert und bekannt als die „100 Verse“.

Sabchu Rinpoche wurde 1983 in Nepal geboren und von Shamar Rinpoche als Wiedergeburt des vorigen Sabchu Rinpoche erkannt. Er hat alle mündlichen Übertragungen und Einweihungen der Karma-Kagyü-Linie erhalten. Sabchu Rinpoche begeistert immer mit seinem direkten und lebendigen Unterrichtsstil.

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November 2020

6.11.-8.11.
Der Umgang mit störenden Emotionen
Lama Drubtscho

Wenn wir im Buddhismus über Emotionen sprechen, sind die störenden Emotionen gemeint, die sogenannten Geistesgifte. Es geht um jene Gefühlszustände, die uns quälen, offen oder subtil beherrschen und durch die unser Leben kompliziert wird. Bei der Arbeit mit diesen störenden Emotionen geht es darum, diese zunächst einmal zu durchschauen und zu verstehen. Auf der Basis dieses Verständnisses können wir einen geschickteren Umgang mit ihnen entwickeln und uns schließlich ganz von ihnen befreien.

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8.11.-12.11
Qi Gong Retreat
Karma Tsultim Namdak

In diesen Tagen werden wir gemeinsam mit Tsultim Namdak intensiv Sheng Zhen Qi Gong praktizieren. Als Voraussetzung für diesen Intensivkurs sollte jeder bereits mindestens einen Wochenendkurse Sheng Zhen Qi-Gong besucht haben.

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14.11.
Tag der Meditation (10-17Uhr)
Lama Yangchen

Alle, die für einen Tag die Geschäftigkeit des Alltags hinter sich lassen und in die Stille finden möchten, sind herzlich willkommen zu Meditationen im Sitzen, Gehen, Stehen und Liegen.

  
  
19.11.-22.11.
Auf den Tod zugehen – leben lernen
Lama Yeshe Sangmo

„Im Tod löst sich unser gegenwärtiger Bezugsrahmen auf. Er ist das Ende der uns vertrauten Welt. Die Illusion, von anderen umgeben zu sein und wichtige Dinge zu tun, bricht im Tod zusammen“ Gendün Rinpoche

Wenn wir uns heute schon der Wirklichkeit des Todes, seiner Unausweichlichkeit und Unvorhersehbarkeit stellen, wird uns vieles klar, was bisher unserem Blick verborgen geblieben ist. Wir können uns auf ihn vorbereiten und ihm gelassener und mit klarem Geist ins Auge schauen, denn wir erkennen, dass der Tod nicht nur auf jeden Fall kommt, sein Eintreten zudem völlig unvorhersehbar ist, sondern dass die Beschäftigung mit ihm ein Spiegel für ein sinnvolles Leben sein wird.

Diese Rückzugstage bieten ein Forum, sich selbst zu begegnen und mit anderen auszutauschen - für alle, die sich berührt fühlen, sei es durch den Tod von Freunden, Angehörigen oder Patienten, oder durch das Bewusstwerden der eigenen Vergänglichkeit. Dieser Kurs wird regelmäßig weitergeführt und vertieft.

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27.11.-29.11.
Herzsutra - Essenz der buddhistischen Unterweisungen zum Thema "Leerheit"
Lama Lodrö

„Wer mich als Form sieht, sieht mich nicht. - Wer mich als Klang hört, hört mich nicht.“ Diamant-Sutra

Untersuchen wir in der Meditation den Geist bis zu seinem essentiellen Punkt, dem Aspekt der nicht gesehen werden kann, der nirgends entsteht, nie für auch nur für einen Augenblick verweilt und der auch nicht vergeht, da er „ungeboren“ ist, so ist dies der Dharmakaya, die „Leerheit“. Raum ist die Analogie für Dharmakaya - er ist ungehindert, besitzt kein Zentrum, keinen Rand, weder Geburt noch Tod, kein Greifen, keine Charakteristika außer sein Unbehindert-Sein. Er erlaubt allen Phänomenen, dass sie geschehen und wahrgenommen werden - der Dharmakaya besitzt Potential, er ist kein toter Raum: völlig ungehindert kann er alles hervorbringen.

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Dezember 2020

11.12.-13.12.
Achtsamkeit und Kommunikation mit Herz
Lama Irene

Stille Meditation bildet die Grundlage für den Dialog zu zweit, zu dritt oder mit mehreren. Bei der Kommunikation mit Herz geht es darum, beim Sprechen sowie beim Zuhören eine wache, liebevolle Achtsamkeit zu kultivieren. Es ist diese freundliche, wache Haltung und Präsenz, die sowohl beim Sprechen wie beim Meditieren im Zentrum steht. Am Ende des Wochenendes wird eine einfache Struktur vermittelt, mit der wir selbständig weiter üben können.

Um den ruhigen, achtsamen Innenraum zu fördern, finden Pausen und Essenszeiten im Schweigen statt.

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14.12.- 26.12.
Das Zentrum ist geschlossen vom 14.12. bis 26.12.2020.
  
  
27.12.-1.1.2021
Weihnachtskurs: Meditations-Retreat - Milarepa-Guru-Yoga
Lama Lodrö

Während der Tage zwischen Weihnachten und Neujahr befassen wir uns mit der Bedeutung der Milarepa-Tsog-Puja, die wir jeden Abend praktizieren werden. Guru-Yoga ist keine Anbetung eines Meisters, in der wir in einer dualistischen Beziehung getrennt bleiben, sondern ein sich Hineinbegeben in den Geist des Meisters, in den Geist des Erwachens. Dieser ganz unmittelbare Zugang ist für die Mahamudra-Meditation von zentraler Bedeutung.

Teilnahme für Praktizierende, die schon Zuflucht genommen und Vertrauen in die entstehenden und vollendenden Phasen des Vajrayana haben.

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